Um dich auf Englisch vorzustellen, nennst du am besten drei Dinge: deinen Namen, woher du kommst und was du beruflich machst. „Hi, I'm Ana. I'm from Brazil — I'm a nurse.“ Dieses einfache Muster funktioniert auf einer Party, am ersten Arbeitstag oder im Unterricht. Beim Sprechen klingt „I'm Ana“ natürlicher als „My name is Ana“, was etwas formeller ist.
Sobald du diese drei Bausteine beherrschst, musst du nur noch für eine freundliche Atmosphäre sorgen und Anschlussfragen stellen. Lass uns das Ganze Schritt für Schritt aufbauen.
Die dreiteilige Vorstellung
Stell dir eine Selbstvorstellung wie drei kurze Bausteine vor, die du in beliebiger Reihenfolge nennen kannst. Halte dich bei jedem Baustein an einen einzigen Satz.
| Baustein | Ungezwungen | Etwas formeller |
|---|---|---|
| Name | Hi, I'm Ana. | Hello, my name is Ana. |
| Herkunft | I'm from Brazil. | I'm originally from Brazil. |
| Beruf | I'm a nurse. | I work as a nurse. |
Füge die Teile zusammen und ergänze einen freundlichen Abschiedsgruß: „Hi, I'm Ana. I'm from Brazil, and I'm a nurse. Nice to meet you!“ Das ist eine vollständige, natürliche Vorstellung.
Die Frage „What do you do?“ beantworten
Schon kurz nach dem Kennenlernen wird dich jemand fragen: „What do you do?“ Hierbei geht es um deinen Beruf, nicht darum, was du in diesem Moment tust. Antworte mit deiner beruflichen Tätigkeit.
| Deine Situation | Formulierung |
|---|---|
| Du hast einen Job | „I'm a teacher.“ / „I work in marketing.“ |
| Du leitest ein Unternehmen | „I run a small café.“ |
| Du bist Student/in | „I'm studying engineering.“ |
| Arbeitssuchend | „I'm looking for work at the moment.“ |
Das Muster „I'm a + Beruf“ deckt die meisten Antworten ab: I'm a nurse, I'm an engineer, I'm a designer. Für Branchen statt konkreter Berufsbezeichnungen verwendest du „I work in...“ – I work in finance, I work in IT. Beides klingt absolut natürlich.
Formell vs. ungezwungen: dieselbe Person, zwei Varianten
Dieselbe Information kann unterschiedlich verpackt werden. Bei einem Vorstellungsgespräch ist die formelle Variante gefragt, auf einer Party die lockere. Hier ist dieselbe Person in beiden Situationen.
| Ungezwungen (Party) | Formell (Vorstellungsgespräch) |
|---|---|
| Hi, I'm Ana. | Hello, my name is Ana Silva. |
| I'm from Brazil. | I'm originally from Brazil. |
| I'm a nurse. | I work as a nurse at a children's hospital. |
| Nice to meet you! | It's a pleasure to meet you. |
Für die vollständige professionelle Variante – einschließlich der Frage, wie du über deine Erfahrung sprichst – lies unseren Leitfaden zu Englisch für Vorstellungsgespräche.
Andere vorstellen und freundlich antworten
Du wirst auch andere Personen einander vorstellen. Die einfache Formel lautet „This is...“ plus die Angabe, woher du die Person kennst: „This is my colleague, Ken.“ oder „This is my friend, Maria.“
Wenn jemand „Nice to meet you“ sagt, solltest du diese zwei natürlichen Antworten auswendig lernen:
| Was du hörst | Natürliche Antwort |
|---|---|
| Nice to meet you. | „Nice to meet you too.“ |
| Nice to meet you. | „Likewise.“ |
„Likewise“ ist ein kurzes, nützliches Wort, das „gleichfalls“ bedeutet. Es klingt elegant und ist einfach zu verwenden.
Um das Gespräch nach dem Kennenlernen am Laufen zu halten, kannst du eine einfache Anschlussfrage stellen: „What brings you here?“ oder „How do you know [Name des Gastgebers]?“ Beide Fragen sind freundlich und offen.
Einen Namen sofort wieder zu vergessen, nachdem man ihn gehört hat, passiert jedem. Im Englischen gibt es dafür eine absolut höfliche Rettung: „I'm so sorry, could you tell me your name again?“ Niemand nimmt dir das übel. Den Fehler charmant zuzugeben ist viel besser, als falsch zu raten oder den Namen den ganzen Abend lang zu meiden.
Lerne weiter Englisch
Eine gute Vorstellung ist wie ein kurzes Skript, das du dein Leben lang wiederverwenden kannst. Es lohnt sich also, sie flüssig zu beherrschen. Übe deinen Namen, deine Herkunft und deinen Beruf laut mit den Audio- und Sprechübungen in der Pretalk-App und festige die Grammatik hinter Sätzen wie „I'm a nurse“ mit unserem Leitfaden zum grundlegenden Satzbau – damit sich das Vorstellen jedes Mal ganz leicht anfühlt.